#Horrorctober – Ein kleiner Zwischenstands-Bericht

Halloween

Oh oh… Der Monat neigt sich langsam dem Ende zu und ich hinke mit meinen 12 Filmen doch ein wenig hinterher… Das könnte eine knappe Kiste werden, hier aber schonmal ein kleiner Zwischenstand zu den bisher gesehenen Filmen:

Prerservation

Was den Backwood-Slasher Bereich angeht hat man in den letzten Jahren ja schon so einiges an Quark vorgesetzt bekommen… Unzählige Teens wurden von sämtlichen Inkarnationen des modernen Hinterwäldlers vergewaltig, gejagt und letztendlich möglichst blutig um die Ecke gebracht. Zu Preservation hatte ich eigentlich nur gegriffen weil er in der schönen MediaBook-Reihe von Pierrot Le Fou erschienen ist. Gott sei Dank möchte ich sagen den Preservation ist ein richtig schön dreckiger Menschenjagd-Streifen geworden. Was den Film ausmacht ist seine Bodenständigkeit! Kein SchnickSchnack, keine überzogenen Storytwists oder Gore Exzesse… Preservation kommt auf den Punkt und das ist auch gut so! Die 3 Gejagten sind recht sympathische und halbwegs glaubwürdige Charaktere und endlich mal nicht die notgeilen Teens denen man den Tod geradezu an den Hals wünscht. Die Killer bleiben lange Zeit im Hintergrund nur um dann um so rigoroser zuzuschlagen. Gut gefallen hat mich auch das ein Großteil des Filmes bei Tageslicht spielt und nicht wie sonst so oft bei tiefer Nacht. Wirklich viel Neues hat Preservation also nicht zu bieten (bis auf einen kleinen Twist), das Ganze ist aber so gut umgesetzt das die knackigen 80 Minuten wie im Flug vergehen.

Punkte: 7/10

The Town that dreaded Sundown

Angeblich ist Vorwissen ganz nützlich wenn man sich noch das Remake anschauen will, andernfalls hätte ich mir diesen TrueCrimeSlasher von 1976 wohl nicht mehr angetan. Der Film ist ein wenig wie eine Doku inkl. Kommentator aufgemacht, wirkt dabei aber so angestaubt das wohl auch vor 40 Jahren kein Zuschauer im Kinosessel gezittert hat. Wir folgen einer Polizeieinheit die Jagd auf den Phantomkiller macht, sich dabei aber so dilettantisch anstellt das man nur hoffen kann dass es in der Wirklichkeit damals besser gelaufen ist. Garniert mit ein paar seltsamen Humoreinlagen fällt es einfach schwer mit den Detectives mitzufiebern. Das gilt leider auch für den Killer, der durch sein dämliches Schnauben unfreiwillig komisch wirkt. Die Slasher-Einlagen wirken willkürlich eingespielt, eine Charakterisierung der Opfer findet nicht statt so dass man auch nicht mitleidet. Alles in Allem ist The Town that dreaded Sundown ein ziemlich angestaubtes Filmchen ohne Spannung und Charme das heutzutage niemanden mehr hinterm Ofen hervor lockt. Hoffentlich hat sich das Anschauen wenigstens für das Remake gelohnt.

Punkte: 3/10

The Town that dreaded Sundown Remake

Das „Remake“ (oder wie auch immer man es nennen möchte) hatte im Vorfeld ja viele gute Kritiken einheimsen können. Was man dem Film lassen muss ist die interessante Meta-Ebene, in seinem Universum gibt es einerseits den Originalfilm wie auch die Morde auf denen das Original ja basiert. Die kleine Stadt Texakana wird erneut von einem Killer heimgesucht und die Protagonisten vermuten den Täter unter der ehemaligen Mitwirkenden der Filmcrew. Ok, der Film spielt wirklich ganz nett mit der Grundidee, ansonsten handelt es sich hier aber um einen recht mittelmäßigen Slasher der leider auch nicht wirklich spannend ist. Der Look ist zwar ganz schön und auch das Texas-Feeling hat mir gefallen, ansonsten herrschte aber die meiste Zeit Langeweile. Die Morde sind nur mäßig blutig, die Whodunnit-Story uninteressant und der Killer wenig spektakulär… Muss man nicht sehen.

Punkte: 5/10

The Hills Run Red

The Hills Run Red ist eine verdammt kurzweiliger Backwood-Slasher der konsequent auf’s Gaspedal drückt und dazu sogar noch die ein oder andere Überraschung bietet. Auch visuell hat der Film einiges zu bietet, wechselt das Gezeigte doch immer wieder zwischen der „Wirklichkeit“ und einem „Film im Film“ im besten Grindhouse-Look. Auch der Look des Killer weiß zu überzeugen und bis 1-2 CGI-Ausrutscher sind die Gore-FX schön handgemacht. Generell verstehe ich nicht so ganz warum The Hills Run Red so ein Nischendasein fristet, sticht her doch mehr als positiv aus dem Genreeinerlei herauß.

Punkte: 8 von 10

Friday the 13th – Jason Goes To Hell und Jason X

Jason Goes To Hell

Nach wohl einem der coolsten Intros der Slasher-Geschichte verlässt der Film mal wieder die bekannten MaskenMörder-Pfade und verwandelt sich erstmal in ein waschechtes BodySnatcher-Movie. Jasons „Geist“ übernimmt immer wieder den Körper anderer Personen um an seine Ziele zu gelangen. Das stellt zwar den bisherigen Serien-Canon etwas auf den Kopf, das hat die Macher aber ja noch nie so wirklich interessiert. Erst im Finale greift der „echte“ Jason wieder in das Geschehen ein was in einem kurzen Cameo von Freddy Krüger gipfelt der die Mutmaßungen der Fans auf Jahre einheizen würde was einen gemeinsamen Film betrifft. Ansonsten bietet Jason Goes To Hell wohl einige der härten Gore-FX die das Franchise zu bieten hat (jedenfalls in der Unrated Fassung) und einen netten 90er-Jahre Vibe. Generell nimmt sich der Teil für mein Empfinden ein wenig zu ernst, die letzten Teile und besonders die beiden Nachfolger gefallen mir in dieser Beziehung um einiges besser.

Punkte: 6 von 10

Jason X

Da sich die Produzenten wohl noch nicht zu einem Killer-Clash mit Freddy durchringen konnten verschlägt es Jason nun erstmal in den Weltraum. Jason X ist nicht sonderlich gruselig und eher SiFi-Aktion als Horror, dafür aber ungemein kurzweilig. Langeweile kommt hier zu keiner Sekunden auf und auch der Boob-Faktor ist überraschend hoch. Außerdem gibt es neben einer kampfwütigen Androidin und einem Hologramm-CrystalLake auch einen mutierten Über-Jason zu bestaunen… Na wenn das nichts ist! Hirn über Bord und hoch die Tassen.

Punkte: 7 von 10

FPS – First Person Shooter

Ein namenloser Mann kämpft sich schwer gepanzert und bewaffnet durch eine von Zombies verseuchte Klinik auf der Suche nach seiner schwangeren Frau. Er muss sich beeilen, denn in wenigen Stunden will die Regierung das Gebiet weiträumig bombardieren.

Das war es eigentlich auch schon mit der Story, ziemlich mager, oder? Macht aber gar nichts, denn FPS ist eine Hommage an die alten 90er Jahre Shooter wie Doom, Blood und Shadow Warrior, und wie die meisten wissen ging es dort auch nicht um die Geschichte sondern ums ballern. FPS beginnt stilecht auf einem MS-DOS Schirm auf dem das „Spiel“ gestartet wird. Anschließend wird der Shwierigkeitsgrad und die Farbe des Blutes ausgewählt und schon geht es los. Das Intro gestaltet sich zwar noch als 8Bit-Adventure, das Ganze wechselt aber schnell in eine reale FirstPerson-Sicht inkl. Lebens- und Munitionsanzeige. Die Kamera imitiert dabei perfekt die Bewegungen eines Spielers (vorsichtiges um die Ecke schauen / schnelle 180 Grad Drehungen um zu sehen was hinter einem passiert) sodass teilweise der Eindruck entsteht man verfolge ein LetsPlay. Auch an die Waffenanimationen hat man gedacht, diese sind immer im Bild zu sehen und der Charakter dreht sie oder führt damit andere kleine Bewegungen aus. Generell gibt es viele kleine Verneigungen vor dem Shooter Genre, die ich hier aber nicht weiter Spoilern werde um Euch den Spaß nicht zu nehmen.

Die Geschichte wird anhand von Notizblättern oder Dokumenten erzählt die von den entsprechenden Verfassern vorgelesen werden. Das erinnert immer wieder an die Trash-Dialoge aus Resident Evil 1 und ist in etwa auch so aufgebaut. Der Clou ist aber das die Macher den Sprecher von Caleb aus Blood für die Hauptfigur verpflichten konnten der die Geschehnisse immer wieder zynisch kommentiert. Deswegen empfehle ich auch dringend FPS auf englisch anzuschauen (es handelt sich eigentlich um eine deutsche Produktion) da ansonsten viel Charme verloren geht. Die Masken der Monster sind nett gemacht, man sieht aber schon ziemlich deutlich das es sich hier um Gummiprothesen handelt. Dazu kommt noch ein übertriebener Einsatz von Pixelblut, das auch gerne mal den ganzen Bildschirm verdeckt aber perfekt zum Konzept passt. Die Location sind schön düster und versifft, es ist aber schon relativ offensichtlich das es sich hier um ein verlassenes (typisch deutsches) Bürogebäude oder ähnlichem handelt.

Generell bin ich ja immer recht skeptisch was deutsche LowBudget Filme anbelangt, FPS hat mich aber komplett abgeholt. Der Film steckt voller liebevoller Details, ist mit viel Herzblut umgesetzt und mit 80 Minuten auch knackig kurz geraten. Eine dicke Empfehlung für alle Shooter- und Horrorfans da draußen, wer mit der Thematik allerdings nicht viel anfangen kann könnte schnell gelangweilt sein da FPS nicht sonderlich viel mehr zu bieten hat.

Punkte: 8 von 10

Friday the 13th – The New Blood und Jason Takes Manhattan

Friday the 13th – The New Blood

Wohoo, endlich in der Kane Hodder Ära angekommen. Kane Hodder ist mir von allen Jasons der Liebste, seine bullige Statur passt einfach perfekt zum unaufhaltsamen Maskenkiller. The New Blood würzt das Slasher-Einerlei mit weiteren Mysterie-Komponenten, unser Final-Girl ist nämlich telepathisch veranlagt, was ihr beim Endkampf natürlich ziemlich nützlich ist. Mittlerweile ist Jason auch richtig schön oft und ausgiebig zu sehen, leider geriet The New Blood überraschend blutleer. Bei den Kills wird meist früh weggeblendet und nur das Ergebnis ist zu sehen. Schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen, denn seien wie mal ehrlich, Jason darf ruhig auch mal ein wenig rumsauen😀 So richtig sympathisch ist das Final-Girl leider auch nicht, da habe ich mit Teens schon mehr mitgefiebert. Großes Highlight von The New Blood ist aber als Jason aus dem Wald gestapft kommt und plötzlich ein riesige elektrische Astsäge dabei hat… Keine Ahnung wo er die hergezaubert hat😀 Na ja, der Killer von Welt ist halt immer gut vorbereitet. Auch das Finale ist so an den Haaren herbei gezogen das man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln kann.

Punkte: 5 von 10

Friday the 13th – Jason Takes Manhattan

Man muss es den Machern ja lassen, sie versuchen wenigstens ein bißchen frischen Wind in die bekannten Slasher-Gefilde zu bringen. Dieses mal verschlägt es Jason auf ein „Kreuzfahrtboot“ und in die große Stadt, der Szenario-Wechsel rauß aus den Wäldern tut der Serie ziemlich gut. Das Boot an sich ist schon der Brüller, von außen sieht es aus wie ein ziemlich abgehalfteter Kahn der auch nicht all zu groß ist, der Film verkauft uns das Ding aber als riesen Dämpfer mit allem SchickiMicki wie Disco, Sauna usw. Aber egal, wer fragt in einem Friday Film schon nach Logik😉 Die Szenen in New York sind echt klasse, ziemlich cool Jason auf dem Times Square spazieren gehen zu sehen. Überraschend ist allerdings das er nur Augen für das FinalGirl hat und alle anderen potentiellen Opfer links liegen lässt die ihm dort in der großen Stadt über den weg laufen. Na ja, ansonsten verhält es sich bei Jason Takes Manhattan wie bei The New Blood, Jason bekommt schön viel Screentime, der Film hätte aber gerne ein ganzes Stück blutiger ausfallen dürfen. Auch das Finale ist recht lahm, dafür geht es fast direkt von der ersten Minute an zur Sache ohne viel Vorgeplänkel.

Punkte: 7 von 10

Im Kino gesehen: Southpaw und Ant-Man

Cinemaxx wird 25 und haut zur Feier eine Flatratekarte rauß die 25 Tage gültig ist und nur 25€ gekostet hat. Die habe ich mir natürlich gegönnt und mir mit Southpaw einen Film im Kino gegeben den ich unter normalen Umständen wohl nicht auf der großen Leinwand geschaut hätte.

Southpaw

Alles in allem ist Southpaw ein typisches Sportlerdrama: Erfolgreicher Boxer erleidet Schicksalsschlag, stürzt ab und kämpft sich mit einfachsten Mitteln wieder ganz nach oben. Rocky 3+4 anyone?! Alles recht bekannt also, aber extrem hochwertig auf die Leinwand gebracht. Bei den Boxkämpfen ist man immer ganz nah am Geschehen, nur die Kommentatoren kamen mir ein wenig arg reißerisch rüber. Größtes Highlight ist aber Jake Gyllenhaal, der sich vom untergewichtigen Reporter aus Nightcrawler in ein wahres Muskelmonster verwandelt hat. So richtig sympathisch ist sein Charakter Billy Hope allerdings nicht. Er neigt immer wieder zu Wutausbrüchen und ist nicht unbedingt der Hellste. Gyllenhaals Darstellung der Schlichtheit erinnerte mich dabei immer wieder an Stallones Balboa, ich bin gespannt wie das im O-Ton rüberkommt. Auch die Message, das Billy es nur wieder in den Ring schaffen muss um seine Probleme zu bewältigen war mir dann doch etwas zu schlicht. Und auch wenn ich zwischendurch immer wieder mit den Augen gerollt habe, der Endkampf ist packend insziniert und wuchtig in Szene gesetzt. Schweiß und Blut spritzen durch die Gegend und es ist toll zu sehen wie Billy seine neuen Fähigkeiten zum Einsatz bringt.

Punkte: 7 von 10

Ant-Man

Keine Ahnung wer Ant-Man ist… So ein klein bisschen kenne ich mich ja im Marvel-Universum aus, der Mini-Superheld ging bis jetzt aber komplett an mir vorbei. Um so überraschender das Marvel damit nun den für mich besten Superheldenfilm aus ihrer Reihe hinzaubert. Das liegt vor allem an dem ganz wunderbaren Humor dem die Macher in den Film gepackt haben. Ant-Man ist angenehm selbstironisch und bietet viele wirklich tolle Dialoge die mich im Kino einige Male laut auflachen ließen. Die Origin-Story ist recht spannend erzählt ohne wirklich viel Neues zu bieten, aber es macht einfach extrem viel Spaß den sympathischen Charakteren zuzuschauen. Aktion darf in einem Superhelden-Streifen natürlich nicht fehlen und auch hier punktet Ant-Man auf ganzer Linie. Fett und rasant insziniert ist das Ganze, wobei auch hier immer mal wieder der bereits erwähnte Humor durchschimmert. Sogar das 3D hat mir mal richtig gut gefallen, besonders in den Miniaturszenen verleiht das dem Bild eine schöne Tiefe. Es kommt nicht oft vor das ich mir wünsche einen Film direkt noch einmal anzuschauen, Ant-Man hat das geschafft und so bleibt mir nur übrig hier ausnahmsweise mal die Höchstwertung zu geben. Ich hoffe es wird nicht zu lange bis zu einer würdigen Fortzsetzung dauern😀

Punkte: 10 von 10

Friday the 13th – A New Beginning und Jason Lives

Friday the 13th – A New Beginning

Film Nummer 2 um Tommy, der die Geschehnisse im vorherigen Teil wohl nicht ganz so gut verkraftet hat und nun als Jugendlicher in eine Psychatrische Einrichtung eingewiesen wird. Natürlich beginnen auch hier die Teens wie die Fliegen wegzusterben und wie sollte es auch anders sein fällt der Verdacht sofort auf Tommy. A New Beginning ist mit Teil 2 meiner Meinung der schlechteste Teil des Franchises. Man wollte einfach mal etwas Neues probieren und versetzt den Film mit Thriller- und Whodunnit-Elementen. Hockeymasken-Aktion gibt es in Teil 5 leider nur ganz am Ende. Die Morde passieren meist aus dem Off so dass der Zuschauer mitraten kann ob Tommy hier am Werk ist oder Jason doch dem Grab entstiegen ist. Leider trifft weder das eine noch das andere zu, hinter der Maske steckt ein Rettungsfahrer dem die Sicherungen durchgebrannt sind und einen auf Copycat-Killer macht. Was ein Quatsch! Das Tommy hier als unsympathischer und ziemlich schweigsamer Emo-Teen dargestellt wird macht das Ganze nicht besser. Beim nächsten Friday-Marathon wird A New Beginning definitiv übersprungen.

Punkte: 3 von 10

Friday the 13th – Jason Lives

Jetzt geht’s los! In Jason Lives mutiert Mr. Voorhees endgültig zum unbesiegbaren Zombie-Monster. Das sieht nicht nur cool aus, endlich kann auch noch der letzte Rest von Realitätsanspruch über Bord geworfen werden. Jason reißt mittlerweile ohne Probleme Arme aus oder drückt Gesichter durch Autowände… Doof aber unterhaltsam. Was Jason Lives neben den kreativen Kills aber zu einem meiner Lieblingen der Reihe macht ist das der Film sich zu keiner Zeit ernst nimmt und das auch offen und selbstironisch zeigt. Eingefleischten Slasher-Fans könnte das auf die Nerven gehen, ich fand das aber ganz erfrischend.

Punkte: 7 von 10

Friday the 13th – Teil 2, 3 und The Final Chapter

Weiter geht’s mit meinem kleinen Friday the 13th Marathon. So richtig toll sind die Teile 2-4 ja nicht, aber da muss man wohl durch.

Friday the 13th Part 2

Konsequente Weiterführung des ersten Teils. Alles beginnt mit einem kleinen Recap des Vorgängers und einer anschließenden Slasher-Sequenz die so gar nicht in den Seriencanon passt: Warum zur Hölle sollte Jason in die Stadt kommen?! Na egal, immerhin gibt es ein kurzes Wiedersehen mit Alice die dann aber relativ schnell das zeitliche segnet. Größte Neuerung ist das nun auch endlich Jason himself in Aktion tritt. Noch hat er seine ikonische Hockeymaske zwar noch nicht gefunden und muss sich mit einem ollen Sack zufrieden geben, generell kommt aber schon mehr Slasher-Feeling auf. Die Jagdsequenzen sind halbwegs rasant insziniert und nur der Showdown zieht sich etwas arg in die Länge. Einer der schlechtesten Teile der Reihe.

Punkte: 4 von 10

Friday the 13th Part 3

So langsam nimmt die Serie fahrt auf, Teil 3 ist ziemlich kurzweilig geraten und weißt nur noch wenig Längen auf. Die Charaktere sind halbwegs sympathisch ohne all zu viel zu nerven. Größtes Highlight ist natürlich das Jason endlich seine Maske bekommt. Damals lief der Film in 3D im Kino was zu einigen unfreiwillig komischen InYourFace-Effekten führt, zum schreien was da alles direkt in die Kamera gehalten wird. Im Finale gibt es dann noch eine schöne Hommage an den ersten Teil, alles in allem eine Runde Sache.

Punkte: 6 von 10

Friday the 13th – The Final Chapter

Lach, wie gedacht war dieses Kapitel der Reihe dann doch nicht so final wie angekündigt😀 So richtig viel Neues gibt es im vierten Teil auch nicht zu sehen. Jason ist mittlerweile schön bullig und zur unaufhaltsamen Killermaschine mutiert die wir alle so lieben. Die Teens sind allesamt Arschgeigen, es fällt also leicht Jason beim killen anzufeuern. Nur ein sehr junger Corey Fieldmann als Tommy sticht herauß der den Killer letztendlich auch mit einem Trick zur Strecke bringt. Ein typischer Freitag der 13 Film, stumpf aber spaßig.

Punkte: 6 von 10

Friday the 13th – Teil 1

Ahhhh… Friday the 13th… Neben A Nightmare on Elm Street die für mich wohl wichtigste und prägendste Horrorfilmreihe! Wenig ist im Genrefilm so ikonisch wie Jasons Hockeymaske oder sein langsam-behäbiger Gang nur um seine Opfer dann letztendlich doch noch zu erwischen. Das die Reihe dabei immer absurdere Ausmaße annahm nur um dann im spektakulären Clash mit Freddy Krüger zu enden macht sie für mich sogar noch sympathischer. Da können die doch etwas biederen Halloween-Filme einfach nicht mithalten. Nach langem warten ist bei mir nun die US-BluRay Collection angekommen, der ideale Zeitpunkt also sich noch mal durch alle 12 Filme zu glotzen. Zu jedem Teil wird es die nächsten Tage (oder Wochen?!) ein paar Sätze geben, wirkliche Neuerungen und Innovationen muss man bei der Reihe ja eh mit der Lupe suchen😀 Besonders freue ich mich schon auf die KaneHodder-Filme, (7-10) die ich in besonders guter Erinnerung habe. Nun denn, lasst das schlachten beginnen!

Friday the 13th

Neben Halloween DER Grundstein des Slashergenres! Hier wurden die Genreregeln aufgestellt die auch 30 Jahre später noch gelten. Egal ob Sex, Alkohol, Drogen oder einfach nur gute Laune, für die Teenager wird die Zeit im Film nie wieder wirklich unbeschwert sein. Seien wir ehlich, Friday the 13th wirkt aus heutiger Sicht etwas angestaubt, auch wenn einige Slasher-Sequenzen doch überraschend spannend aufgebaut wurden. Der Killer wird hier noch durch die subjektive Kamereinstellung dargestellt und am Ende erst wird enthüllt wer denn nun hinter den Morden steckt. Heutzutage sorgt Mrs. Voorhees zwar nur noch für ein wohlwollendes Schmunzeln, damals muss die Überraschung beim Kinopublikum aber groß gewesen sein. Dazu kommen einige für damals überraschend deftige Gore-Sequenzen und fertig war der Blockbuster der die Leute damals scharenweise in die Kinos lockte (in den USA jedenfalls). Wie gesagt, aus heutiger Sicht ist Friday the 13th wohl eher aus Genrehistorischer-Sicht interessant, aber hier liegen nun mal die Anfänge eines Franchises das sich bis heute in der Popkultur etabliert hat.

Punkte: 5 von 10

San Andreas

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Endlich mal wieder so ein richtig zünftiges Katastrophen-Filmchen, ein Genre das in den letzten Jahren (Jahrzehnten?!) leider ziemlich vernachlässigt wurde. Klar, Roland Emmerich hat immer mal wieder einen Versuch gestartet, so richtig überzeugen konnten mich die Filme des Regisseurs aber nicht.

Wirklich viel gibt es zu San Andreas ja nicht zu schreiben, das Gaanze ist eine 1 ½ stündige Zerstörungsorgie mit Effekten die dem Zuschauer die Kinnlade runterfallen lässt. Noch nie sah es so gut aus wenn Wolkenkratzer in sich zusammen fallen, riesige Erdrisse die Straßen aufreißen oder gewaltige Tsunamies die Stadt überschwemmen. Das da der Realismus das ein oder andere mal zugunsten des Unterhaltungsfaktors in den Hintergrund gedrängt wird nimmt man gerne im Kauf. Dafür kommt San Andreas auch verdammt kurzweilig und rasant rüber, Leerlauf gibt es so gut wie nie. Das liegt auch an den sympathischen Charakteren, allesamt natürlich Hollywood-Abziehbilder, aber alleine Dwayne „The Rock“ Johnson ist so charismatisch das jede Minute Screentime mit ihm einfach Spaß macht. Selbst bei der ziemlich dämliche Familienwiedervereinigungs-Backstory lässt sich da so gerade ein Auge zudrücken.

San Andreas ist einfach ganz große Popcorn-Unterhaltung die meiner Meinung gerade zu Unrecht etwas untergeht. Das einzige was mir gefehlt hat waren wirklich bedrohliche Momente wie sie Klassiker wie Erdebeben oder Flammendes Inferno zu bieten hatten. Man hatte einfach nie wirklich Angst um die Protagonisten, ein wenig mehr „Leiden“ hätte San Andreas schon gut getan. Auch die US-Flagge die sich in der Endsequenz langsam ausrollt hätte man sich sparen können, aber ohne Patriotismus kommt so ein Film heutzutage wohl nicht mehr aus. Ach ja, 3D ist auch mehr als überflüssig😉

Punkte: 8 von 10

The Green Inferno Trailer

Ich mag ja Eli Roth, seine Filme sind zwar wahrlich keine Meisterwerke, weisen aber dennoch immer einen recht hohen Unterhaltungsfaktor auf. Sein neuester Streifen The Green Inferno sollte eigentlich schon letztes Jahr erscheinen, hat dann aber scheinbar einige Probleme mit dem Verleiher bekommen. Wie dem auch sei, im September kommt er in den USA in die Kinos und Ende des Jahres sollte dann auch der hiesige Heimkino-Release folgen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken hier schon mal der ziemlich fetzige Trailer:

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